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Zeitkapsel Reuchlinhaus  
   
   

Welche Botschaften und Bilder aus der Gegenwart sollen für die Zukunft gespeichert werden? Was sollen zukünftige Besucherinnen und Besucher des Reuchlinhauses der Jahre 2036, 2061, 2086 oder 2111 erfahren? In den Vorbereitungen für die Ausstellung „Ich wollte nie eine Konstruktivistin sein. Verschollene Collagen von Hannah Höch“, an der auch Heike Gallmeier beteiligt war, bemerkte der Künstler und Kurator Martin G. Schicht ein wichtiges Detail: Obwohl in den 1960ern durchaus üblich, hatte das Reuchlinhaus bei seiner Erbauung 1961 keine Zeitkapsel erhalten. Als künstlerischen Beitrag entwickelte er das Modell einer Zeitkapsel für das Reuchlinhaus, die nun verwirklicht wird.

 
   
Die Zeitkapsel wird zwei Teile beinhalten: Eine Kunstbatterie ist mit Erde aus dem Garten von Hannah Höch und Erde aus dem Garten von Kurt Schwitters gefüllt, beide Erden sind durch einen Goldsteg getrennt. Die Batterie wird aktiviert, indem man den Goldsteg herausnimmt und die Erden sich mischen. Der zweite Teil ist eine zu füllende Leere: Bürgerinnen und Bürger von Pforzheim sind aufgerufen, Vorschläge zu machen und demokratisch zu entscheiden, welche Gegenstände in die Zeitkapsel eingelegt werden. Der gedankliche Horizont des Projekts weist bis zum Jubiläum „500 Jahre Reuchlinhaus“ im Jahr 2461. Am 22. Oktober 2022 wird die gefüllte Zeitkapsel mit einer rituellen Performance eingelegt und in die Zukunft gesendet.  
   
   
Über das Projekt ->  
   
Das Projekt im Kunstverein ->  
   
16.05.22 Die Lecture Performance an der Hochschule HSPF in Pforzheim->  
   
16.05.22 Zur Lecture Performance auf Youtube ->  
   
Der Aufruf erfolgte am 01.06.2022  
   
   
   
   
   
   
Vorschläge für die Einlage in die Zeitkapsel durch die Bürger:innen Pforzheims  
   


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zum gesamten Text ->

 


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